Zuständigkeitsbereich

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt AIFSOT (Applications of the Internal Family Systems Model Outside of the Therapeutic Setting)

Vita

Abschlüsse und Zertifikate

  • 2025: Weiterbildung Internal Family System Therapy (IFS Level 1), IFS-Akademie
  • 2020 – 2022: Weiterbildung Systemische Therapie für Kinder und Jugendliche (SG), NIS Hannover
  • 2019 – 2022: Weiterbildung Systemische Beratung und Therapie für Erwachsene (SG), NIS Hannover
  • 2016 – 2019: Studium Master of Science Psychologie, Universität Hildesheim
  • 2013 – 2016: Studium Bachelor of Arts Pädagogische Psychologie, Universität Hildesheim

Berufliche Tätigkeiten

  • Seit 2025: Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • Seit 2022: Studentenwerk OstNiedersachsen
  • 2021 – 2022: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Aktuelles Forschungsprojekt

Applications of the Internal Family Systems Model Outside of the Therapeutic Setting (AIFSOT), gefördert durch "zukunft.niedersachsen" und "Professorinnenprogramm 2030"

Der Internal Family Systems (IFS) Ansatz (Schwartz, 2024; Schwartz & Sweezy, 2021) ist ein integrativer, ursprünglich psychotherapeutischer Ansatz, der in den 1980er Jahren in den USA entwickelt wurde. Zentrales theoretisches Fundament ist die Annahme einer inneren Pluralität: Der menschliche Geist besteht aus verschiedenen, miteinander interagierenden Persönlichkeitsanteilen („Teilen“), deren Zusammenspiel psychisches Erleben und Verhalten prägt. Empirische Befunde aus klinischen Studien belegen die Wirksamkeit von IFS bei unterschiedlichen psychischen Störungen, darunter Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen und Angststörungen (Buys, 2025; Comeau et al., 2024; Haddock et al., 2016; Shadick et al., 2013). Die Ergebnisse legen nahe, dass der Ansatz auch außerhalb klassischer Psychotherapie Potenzial besitzt – etwa in Beratung, Pädagogik, Supervision, Sozialarbeit oder Sportpsychologie.

Im Rahmen des Forschungsprogramms wird einerseits die theoretische Verortung von IFS im Kontext aktueller wissenschaftlicher Paradigmen untersucht und andererseits in verschiedenen Teilstudien methodische Adaptationen für nicht-therapeutische Felder entwickelt sowie die praktische Anwendbarkeit und Wirksamkeit von IFS in Bereichen wie Sozialarbeit, Beratung, Erziehung, Supervision und Sport evaluiert.