Englisch für Ihre Ziele
In der heutigen vernetzten Welt ist die Beherrschung der englischen Sprache eine wichtige Fähigkeit, um auf internationale Forschung zugreifen, an kollaborativen Projekten teilnehmen und sich mit einer globalen Gemeinschaft austauschen zu können.
Egal, ob Ihr Ziel darin besteht, erfolgreich zu studieren, Forschungsergebnisse selbstbewusst zu präsentieren oder Ihre Berufsperspektiven voranzutreiben – unsere Kurse bieten gezielte Unterstützung, um Ihre Sprachkompetenz zu stärken.
Verschiedene Wege zum Erfolg
Unser Programm reicht von Allgemeinem Englisch für Akademische Zwecke (EAP), das darauf ausgelegt ist, grundlegende Fähigkeiten für Kursarbeiten, das Schreiben und die mündliche Kommunikation aufzubauen, bis hin zu spezialisierten thematischen Kursen. Dazu gehören Kreatives Schreiben, bei dem Sie Ihr Potenzial im Ausdruck entdecken können; Lese- und Diskussionsseminare, die darauf abzielen, kritisches Denken, interpretative Fähigkeiten und zivilisierten Austausch zu fördern; sowie Creative-Performance-Kurse, die spielerische Methoden verwenden, um Sprech- und Hörfähigkeiten zu verbessern. Jeder Kurs ist darauf ausgerichtet, Selbstvertrauen zu fördern, die Sprachkompetenz zu verbessern und neue Wege für intellektuelle sowie kulturelle Erlebnisse zu eröffnen.
Unser Kursangebot
Unsere Kurse stehen Studierenden aller Fachrichtungen offen, die ihre Englischkenntnisse erweitern möchten. Alle Kurse lassen sich als IPS anrechnen. Darüber hinaus bieten wir in einigen Fakultäten Englisch-Fachsprachkurse an.
Unser Englischangebot
Die University-English-Seminare werden auf verschiedenen Niveaustufen (B1–B2) angeboten. Deshalb ist der Einstufungstest (C-Test) besonders wichtig, damit Sie den passenden Kurs wählen, der Sie am weitesten voranbringen wird.
In diesen Seminaren befassen wir uns mit unterschiedlichen aktuellen Themen in einem akademischen Kontext. Die behandelten Inhalte erfordern keine besonderen Fachkenntnisse, wobei alle Teilnehmenden auch die Gelegenheit haben, ihr eigenes Fachwissen einzubringen.
Der Fokus liegt auf Hörverstehen (Auszüge aus Vorlesungen, Referaten, Seminardiskussionen, usw.), Sprechen (Teilnahme an Seminardiskussionen, Halten von Präsentationen, usw.), Lesen (Auszüge aus Lehrbüchern oder wissenschaftlichen Texten), und Schreiben (Verfassen von kurzen Texten, Zusammenfassungen, Paraphrasen, usw.), sowie auf der Wortschatzerweiterung. Dabei werden u.a. folgende Schwerpunkte berücksichtigt:
- Begriffe erklären
- kontrastiv vergleichen
- Standpunkte vertreten
- Perspektiven äußern
- zusammenfassen und umschreiben
- Ursache und Auswirkung wahrnehmen
Ziel aller University-English-Kurse ist die Entwicklung und Verfeinerung von mündlichen und schriftlichen Fertigkeiten, die Erweiterung von wissenschaftlichem bzw. fachspezifischem Vokabular und akademischer Ausdrucksweise, und die Überwindung von Sprachhemmungen.
ACE steht für Spitzenklasse
Die Seminare unter der Bezeichnung "Advanced Communication in English" bieten bereits fortgeschrittenen Englischlernenden (C1/C2) ein Forum, in dem sie ihre sprachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten auf professionellem Niveau anwenden und ausbauen können. Dabei werden sie in den Modulen u.a. aufgefordert, komplexe Sachverhalte zu analysieren, eigene Standpunkte zu vertreten und Kritik zu üben, über die menschliche Natur und das gesellschaftliche Zusammenleben nachzudenken, die persönliche Wahrnehmung der Welt zu reflektieren und diese in Worten zu erfassen.
Sprachliche Kompetenz auf professioneller Ebene
Dabei werden u.a. folgende Schwerpunkte berücksichtigt:
- Entwicklung und Verfeinerung von mündlichen und schriftlichen Fertigkeiten in englischer Sprache
- Analytische Auseinandersetzung mit Texten, Ideen und Themenkomplexen
- Überwindung von Sprachhemmungen, Stärkung des Selbstbewusstseins, der Empathie und der Professionalität in der zwischenmenschlichen Kommunikation
- Förderung der Kreativität durch neuartige Sichtweisen und schöpferischen Ausdruck
HAWK-plus-Zertifikat
Mit dem ACE-Zertifikat ermöglicht das HAWK Sprachenzentrum Studierenden mit besonders fortgeschrittenen Englischkenntnissen, sich diese dokumentieren zu lassen. Alle Einzelheiten zu den Anforderungen des ACE-Zertifikats finden Sie hier.
ACE-Lehrveranstaltungen:
Case Studies in Ethics
Reading and Discussion I: Examining Human Nature
Reading and Discussion II: Imagining Human Society
Creative Writing
Research Writing
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: in jedem WiSe und jedem SoSe
Anhand von verschiedenen Fallstudien werden ethische Dilemmata analysiert und besprochen. Teilnehmende halten zudem ein Referat zu einem selbstgewählten Thema der Ethik im eigenen Berufsfeld und leiten die anschließende Diskussion.
Prüfungsform: aktive Teilnahme an Diskussionen, Moderation einer Diskussionsrunde, Protokollführung einer Diskussionsrunde, Referat und Moderation der anschließenden Diskussion
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: WiSe 2026/27; 2028/29; 2030/31, usw.
Anhand von Texten (ggf. klassischer, moderner, und zeitgenössischer Autorinnen und Autoren) werden Themen zur menschlichen Natur aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Ziel ist es, zu einem tieferen Verständnis eines Textes bzw. eines Themas zu gelangen, indem Fragen, Antworten und Erkenntnisse mit Anderen diskutiert werden. Dabei werden Erfahrungen in der Vermittlung komplexer Sachverhalte gesammelt, und die Reflexion und Erweiterung der eigenen Gedanken gefördert. Das Seminarthema im WiSe 2022/23 war die sieben Hauptlaster ("Todsünden") mit Texten u.a. von William Faulkner, Flannery O’Connor, Edith Wharton, Tobias Wolff, Margaret Atwood, Anton Chekhov, Elizabeth Bowen, D. H. Lawrence; im WiSe 2024/25 ging es um die zwölf Archetypen nach Carl Jung, mit Texten u.a. von Willa Cather, Herman Melville, Jhumpa Lahiri, Raymond Carver, Alice Munro, Isaac Bashevis Singer, Susan Glaspell, John Millington Synge.
Prüfungsform: aktive Teilnahme an Diskussionen, schriftliche Reflexionen, Seminarprojekt Hinweis: Die beiden ACE "Reading and Discussion"-Kurse sind unabhängig, und es ist möglich, an einem oder beiden teilzunehmen und dafür IPS-Credits zu erhalten.
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: WiSe 2025/26; 2027/28; 2029/30, usw.
Anhand von Texten (ggf. klassischer, moderner, und zeitgenössischer Autorinnen und Autoren) werden Themen zu gesellschaftlichen Strukturen und zum Leben in der Gemeinschaft (soziale Teilhabe) aufgegriffen und kritisch hinterfragt. Ziel ist es, zu einem tieferen Verständnis eines Textes bzw. eines Themas zu gelangen, indem Fragen, Antworten und Erkenntnisse mit Anderen diskutiert werden. Dabei werden Erfahrungen in der Vermittlung komplexer Sachverhalte gesammelt, und die Reflexion und Erweiterung der eigenen Gedanken gefördert. Das Seminarthema im WiSe 2023/24 war "Utopische und dystopische Visionen" (Texte u.a. von Ursula K. Le Guin, Thomas More, Rebecca Solnit, Michel de Montaigne, Willa Cather, Virginia Woolf, Oscar Wilde, Rachel Carson, E. M. Forster, George Saunders); im WiSe 2025/26 ging es um die Theorie des Gemeinschaftsgefühls von McMillan und Chavis (Theaterstücke u.a. von Wole Soyinka, Lorraine Hansberry, Brian Friel, Arthur Miller, Jocelyn Bioh, George Bernard Shaw, Lynn Nottage, August Wilson, Quiara Alegría Hudes, Timberlake Wertenbaker).
Prüfungsform: aktive Teilnahme an Diskussionen, schriftliche Reflexionen, Seminarprojekt Hinweis: Die beiden ACE "Reading and Discussion"-Kurse sind unabhängig, und es ist möglich, an einem oder beiden teilzunehmen und dafür IPS-Credits zu erhalten.
Umfang: 4 SWS = 6 ECTS-Punkte
Angeboten: SoSe 2025; 2027; 2029, usw.
In einem Eintrag vom Februar 2025 in ihrem Blog "The Marginalian" gesteht Maria Popova, dass sie als Heranwachsende "großen Trost in der makellosen Klarheit der Mathematik fand, in der Art und Weise, wie Zahlen, Symbole und Figuren jeweils nur eine einzige Bedeutung haben und keinen Raum für Interpretationen lassen". Diese Klarheit gab ihr die Gewissheit der Wahrheit. "Ich hatte das Gefühl", schreibt sie, "die Sprache des Universums selbst zu sprechen, präzise und unparteiisch, sicher vor den Subjektivitäten, von denen ich bereits wusste, dass sie dazu führten, dass Menschen einander schwer missverstehen und dann schlecht behandeln."
Letztendlich wurde sie jedoch Schriftstellerin und keine Mathematikerin, sagt sie, weil Worte "der Ort sind, an dem wir leben und wie wir die Welt in unserem Universum aufbauen" und weil wir uns durch Worte "gegenseitig real machen". Vielleicht mehr denn je, im Zeitalter von ChatGPT und anderen automatischen Textgeneratoren, die unsere Sprache auf Algorithmen reduzieren und alle Spuren eines autonomen kreativen Geistes beseitigen, ist diese Betonung auf Bauen und Kommunizieren von Bewusstsein eine lebensbejahende Bekräftigung der menschlichen Individualität. Worte, wie Popova bemerkt, ermöglichen es uns, "die Ereignisse unseres Lebens in der einsamen Knochenhöhle des Geistes zu erzählen, um zu verstehen, was geschieht, und es in das Buch der Erinnerung einzutragen, auf dessen Seiten die Geschichte des Selbst entsteht".
In diesem Kurs geht es um Worte. Es geht um Lesen und Schreiben und Rhetorik – die Kunst, Wörter effektiv einzusetzen. Es geht darum, Erfahrungen durch Sprache zu verstehen.
Wir werden viel lesen und eine Vielzahl von Texten diskutieren – darunter Gedichte und Essays, ein wenig Belletristik und viele kreative Ansätze für Sachliteratur –, um Ihren Wortschatz zu erweitern, Einblicke in verschiedene kulturelle Perspektiven zu gewinnen und Inspiration zu wecken, während Sie Ihre eigene einzigartige Stimme als Schriftsteller entwickeln und Ihre persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse "verstehen" lernen.
Bewertung: aktive Teilnahme (mündlich und schriftlich) während des gesamten Seminars und kollaborative Erstellung eines publikationsreifen Portfolios am Ende des Semesters.
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: SoSe 2026; 2028; 2030, usw.
In seinem Buch "The Art of Creative Research" (2017) schreibt Philip Gerard: "Irgendwann während unserer Schulzeit hat sich die Idee der Forschung von unserem kreativen Impuls getrennt. Die Kinder, die sich für Naturwissenschaften entschieden haben, betreiben Forschung. Vielleicht auch die Historiker und Sozialwissenschaftler. Und natürlich haben wir alle in der Schule oder im Studium unter dem Verfassen der obligatorischen "Forschungsarbeit" gelitten, in der wir eine bestimmte Anzahl seriöser Quellen zusammentragen mussten, um unsere Argumentation zu untermauern." Forschung mag sich mühsam, langwierig und sogar überwältigend anfühlen. Doch im Kern geht es bei der Forschung letztlich um das menschliche Bedürfnis nach Wissen. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit dem kreativen Teil der Forschung und mit kreativen Möglichkeiten, die Ergebnisse dieser Forschung in schriftlicher Form darzustellen. Können Sie sich beispielsweise vorstellen, das Thema Ihrer Bachelorarbeit als Gedicht zu verfassen? Wie können Sie ein obskures akademisches oder technisches Thema einem breiteren Publikum zugänglich machen? In diesem Kurs lesen und untersuchen wir mehrere aktuelle Beispiele für solche gegenseitigen Befruchtungen und beschäftigen uns außerdem mit einer Vielzahl kreativer Forschungsaufgaben (Schreibaufgaben).
Prüfungsform: aktive Teilnahme (mündlich, schriftlich); Portfolio als Seminarprojekt
Keine Angst vor Drama
Die Kurse im Rahmen des Creative Performance Lab setzen Theatertechniken ein, um Ihre Englischkenntnisse zu verbessern.
"Theater?"
Ja, genau – aber auf eine positive und kreative Art! Und keine Sorge – Sie müssen kein Shakespeare-Experte sein oder ein aufstrebender Schauspieler (obwohl das natürlich auch okay ist).
Tatsächlich eignet sich Theater sehr gut fürs Sprachenlernen. Unter den zahlreichen positiven Aspekten, die Alan Maley und Alan Duff in der Einleitung zu ihrem Buch Drama Techniques (3. Auflage, 2005) hervorheben, ist, dass Drama "einen offenen, explorativen Lernstil fördert, in dem Kreativität und Vorstellungskraft Raum bekommen. Das wiederum ermutigt zu Risikobereitschaft, was ein wesentlicher Bestandteil effektiven Spracherwerbs ist."
Kreativität ist vorprogrammiert
In den Kursen des Creative Performance Lab werden Sie:
- Ihre Englischfähigkeiten (ab Niveau Pre-Intermediate und höher) durch gezieltes Zuhören, spontane mündliche Ausdrucksweise sowie durch Lesen und Schreiben verbessern
- Ihr Selbstbewusstsein (und Ihr Bewusstsein für andere) stärken, Selbstwertgefühl und selbsterworbene Sicherheit entwickeln
- Unsicherheiten beim Sprechen abbauen
Hinweis: Die beiden Kurse im Rahmen des Creative Performance Lab sind unabhängig, und es ist möglich, an einem oder beiden teilzunehmen und dafür IPS-Credits zu erhalten.
Creative Performance-Veranstaltungen
Finding Your Voice
Exploring the Media
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: SoSe 2024, 2026, 2028, usw.
Jeder hat bereits eine ganz besondere Art zu denken, in seiner Muttersprache zu sprechen und zu schreiben. Die Stimme, die man in einer anderen Sprache wie Englisch entwickelt, ist möglicherweise dieselbe wie die "eigene", oder auch nicht – und genau das macht den Reiz aus! "Jeder Mensch", wie Maley und Duff anmerken, "bringt eine andere Lebensgeschichte, einen anderen Hintergrund, eine Reihe verschiedener Erinnerungen und Assoziationen mit in den Kurs." Diese Ressourcen werden Ihnen beim Finden Ihrer Stimme auf Englisch sehr zugutekommen. Der Kurs umfasst vor allem eine Vielzahl improvisatorischer Aktivitäten, die Beobachtung, Arbeit mit Mimik, Stimme, Gegenständen, visuellen Elementen, der Vorstellungskraft sowie das Arbeiten mit Worten, Phrasen, Sätzen, Texten oder Szenarien beinhalten können.
Prüfungsform: Die Kursnote setzt sich aus aktiver Teilnahme an den wöchentlichen Treffen (70 %) und zwei benoteten "Auftritten" (30 %) zusammen – einer, der individuell vorbereitet wird, und einer, der im Gruppenkurs entsteht.
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: SoSe 2025, 2027, 2029, usw.
Der Kurs besteht vor allem aus verschiedenen improvisatorischen Aktivitäten, welche Beobachtung, Mimik, Arbeit mit der Stimme, mit Gegenständen, visuellen Elementen, der Vorstellungskraft sowie das Arbeiten mit Worten, Phrasen, Sätzen, Texten oder Szenarien umfassen können. Der thematische Schwerpunkt dieser Aktivitäten liegt auf den Medien (z.B. Nachrichtensendung, Interviews und Diskussionen führen, Ideen im Rahmen von Werbung und Marketing planen und präsentieren, Inhalte für Social Media und Unterhaltung generieren etc.).
Prüfungsform: Die Kursnote setzt sich aus aktiver Teilnahme an den wöchentlichen Treffen (50 %) und drei benoteten "Auftritten" (50 %) zusammen, die gemeinsam mit einem Partner oder in kleinen Gruppen vorbereitet werden.
Die eigene innere Freiheit finden
In ihrem Essay "Writing As Reading" (2000) beschreibt Susan Sontag den Schreibprozess als "eine Reihe von Erlaubnissen, die man sich selbst erteilt, um auf bestimmte Weise kreativ zu sein. Um zu erfinden. Um zu springen. Um zu fliegen. Um zu fallen. Um die eigene charakteristische Art des Erzählens und Beharrens zu finden, das heißt, um die eigene innere Freiheit zu finden." In Zeiten von ChatGPT und anderen automatischen Textgeneratoren, die jegliche Spuren kreativen Schaffens auslöschen, ist diese Betonung der Entdeckung und Bewahrung der "inneren Freiheit" vielleicht mehr denn je eine lebensbejahende Bekräftigung der menschlichen Individualität. Es handelt sich dabei um eine Fähigkeit, die wie jede andere auch engagiertes Üben erfordert – und die ebenfalls lohnende Früchte trägt.
Schreiben als Prozess
Schreiben beinhaltet zwangsläufig Lesen. Tatsächlich bemerkt Sontag: "Schreiben bedeutet, mit besonderer Intensität und Aufmerksamkeit die Kunst des Lesens zu praktizieren. Man schreibt, um zu lesen, was man geschrieben hat, um zu sehen, ob es in Ordnung ist, und da es das natürlich nie ist, um es umzuschreiben." Überarbeitung und Bearbeitung sind wesentliche Bestandteile guten Schreibens; es sind Fähigkeiten, die ein Umdenken und Hinterfragen erfordern und letztendlich verlangen, dass man sein eigener strengster Kritiker wird.
Lesen als Impuls
Natürlich lesen wir auch, bevor wir schreiben, und "der Impuls zum Schreiben", so Sontag, "wird fast immer durch das Lesen ausgelöst. Das Lesen, die Liebe zum Lesen, ist es, was einen davon träumen lässt, Schriftsteller zu werden." In diesen Kursen werden wir ausgiebig lesen und eine Vielzahl von Texten diskutieren, darunter Gedichte und Essays, um Ihren Wortschatz zu erweitern, Einblicke in verschiedene kulturelle Perspektiven zu gewinnen und Inspiration zu wecken, während Sie Ihre eigene einzigartige Stimme als Schriftsteller entwickeln und die vielen Facetten Ihrer persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse zum Ausdruck bringen.
Ergebnisse als Belohnung
Die Ziele der "Reading and Composition"-Kurse sind, Ihnen dabei zu helfen:
- Ihre Englischkenntnisse zu verbessern (oberes Mittelstufenniveau, aber auch für Fortgeschrittene geeignet), indem Sie Ihren Wortschatz erweitern, Ihre Genauigkeit verbessern und Ihren Stil verfeinern
- das Schreiben als Mittel zu nutzen, um Ihre Gedanken zu ordnen und kreativ damit umzugehen
- aufmerksam zu lesen und kritisch zu analysieren
- die Arbeit Ihrer Mitstudierenden zu bewerten und konstruktives Feedback zu geben
- sich selbst und die Welt besser kennenzulernen
Hinweis: Die beiden "Reading and Composition"-Kurse sind unabhängig, und es ist möglich, an einem oder beiden teilzunehmen und dafür IPS-Credits zu erhalten.
Reading and Composition-Veranstaltungen
Composing the Self
Poetic Thinking and Writing
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: SoSe 2024, 2028, 2032, usw.
Der Kurs besteht aus fünf thematischen Einheiten ("Rhapsody: Being Alive", "Concerto: Coming to Terms", "Counterpoint: Revealing Roots", "Duet: Loving an Other", "Ritornello: Reflecting Back") sowie einer kurzen Einleitung ("Overture: Paying Attention"). Jede Einheit folgt einem dreiwöchigen Ablauf:
Woche 1: Einführung in das Thema; ausgewählte Gedichte; freies Schreiben (Hausaufgabe: Texte lesen)
Woche 2: Diskussion der Texte; Grammatikübung und -praxis (Hausaufgabe: erster Entwurf des Schreibens)
Woche 3: Peer-Review des Entwurfs; Stilübung und -entwicklung (Hausaufgabe: zweiter Entwurf)
Prüfungsform: Die Kursnote setzt sich zusammen aus der aktiven Teilnahme an den wöchentlichen Seminarsitzungen, der Erledigung der Hausaufgaben und einem abschließenden Portfolio mit schriftlichen Arbeiten.
Umfang: 2 SWS = 3 ECTS-Punkte
Angeboten: SoSe 2026, 2030, 2034, usw.
Gemeinsam werden wir poetische Texte lesen, hören und hinterfragen. Nicht weil ein Gedicht interpretiert und "entschlüsselt" werden muss, sondern weil wir einzigartige Stimmen hören wollen, die ihre Botschaften durch den Rhythmus, den Klang und die Anordnung der Sprache vermitteln. Wie die Autoren der Texte, die wir lesen, werden wir uns auf "poetisches Denken" einlassen, um die Welt auf neue, unerwartete Weise zu erleben und zu erforschen, und wir werden das Werkzeug der Sprache nutzen, um diese Sichtweisen auf die Welt und auf uns selbst festzuhalten. Wir werden mit Nachahmung und einer Vielzahl von poetischen Formen arbeiten. Wir werden die eigenen Originalwerke der anderen lesen und kommentieren. Wir werden die Sprache besser beherrschen lernen, indem wir uns ihrer Möglichkeiten und Grenzen bewusster werden.
Prüfungsform: Die Kursnote setzt sich zusammen aus der aktiven Teilnahme an den wöchentlichen Seminarsitzungen, der Erledigung der Hausaufgaben und einem abschließenden Portfolio mit schriftlichen Arbeiten.